
Das Wichtigste vorweg.
- AI Share of Voice ist ein relativer Anteil innerhalb deiner ausgewählten Antworten und Vergleichsmarken, keine Messung des gesamten Marktes.
- In FameScans Wettbewerberansicht zählen je Marke höchstens drei Nennungen pro Antwort. Ändert sich der Nenner, kann sich der Anteil ohne zusätzliche eigene Nennung bewegen.
- Lies Wettbewerbsanteil, Nennungsrate und Antwortkontext gemeinsam. Entscheide danach, welche konkrete Informationslücke du bearbeitest.
AI Share of Voice zeigt, welcher Anteil der gezählten Markennennungen in ausgewählten KI-Antworten auf deine Marke entfällt. Aussagekräftig wird der Wert erst mit einer festen Vergleichsgruppe und einer offengelegten Zählregel. Dieser Leitfaden erklärt die Formel, einen vollständigen Rechenweg und die Entscheidungen hinter steigenden oder fallenden Anteilen.
Deinen Markenvergleich beginnen
Was bedeutet AI Share of Voice?
Stell dir eine Auswahl echter Kaufentscheidungen vor: Welche Lösung passt zu einer kleinen Agentur, welcher Anbieter erfüllt eine bestimmte Anforderung, welches Produkt ist für einen konkreten Einsatz geeignet? Der Share of Voice beschreibt das Verhältnis der gezählten Nennungen innerhalb der Antworten auf solche Fragen. Sein Wert hängt davon ab, welche Marken du vergleichst und welche Antworten in die Auswertung eingehen.
Das macht die Kennzahl für einen Wettbewerbsvergleich nützlich. Du erkennst, ob deine Marke in genau diesem Ausschnitt viel oder wenig Raum erhält. Für eine Marketingentscheidung ist dieser Ausschnitt oft hilfreicher als ein vermeintlicher Gesamtwert über beliebige Themen. Eine Agentur braucht beispielsweise eine andere Vergleichsgruppe als ein Anbieter für große Handelsunternehmen, selbst wenn beide ihre Software als Projektmanagement bezeichnen.
FameScan misst, wie eine Marke in KI-Antworten auf ausgewählte Kundenfragen erscheint, und verbindet den Markenvergleich mit Antworten und Quellenbelegen. Share of Voice ist dabei eine einzelne Perspektive. Die Nennungsrate betrachtet Antworten mit deiner Marke; der Wettbewerbsanteil betrachtet gezählte Markennennungen. Den breiteren Messrahmen erklärt unser Leitfaden zum Messen der KI-Sichtbarkeit.
Die passende Vergleichsgruppe festlegen
Beginne mit den Anbietern, zwischen denen deine Kundschaft tatsächlich entscheidet. Notiere für jede Marke einen nachvollziehbaren Aufnahmegrund, etwa dass sie denselben Anwendungsfall oder dieselbe Unternehmensgröße bedient. Bekannte Namen ohne Bezug zur konkreten Entscheidung machen den Vergleich größer, aber nicht automatisch nützlicher. Auch ein kleinerer Spezialanbieter kann in einem bestimmten Segment die wichtigere Vergleichsmarke sein.
Die eigene Marke gehört in diese Liste. Unterscheide zudem zwischen direkten Alternativen und angrenzenden Lösungen. Wenn eine Frage ausdrücklich nach einer einfachen Tabelle statt einer Spezialsoftware sucht, untersucht sie eine andere Entscheidung als ein Vergleich spezialisierter Anbieter. Du kannst beide Fragen sinnvoll beobachten; ihre Ergebnisse solltest du zunächst getrennt interpretieren. Sonst gewinnt eine breitere Markenliste scheinbar an Genauigkeit, obwohl sie verschiedene Märkte vermischt.
Halte Namen, relevante Schreibweisen und den Grund für jede Änderung in deinem eigenen Messprotokoll fest. Prüfe mehrdeutige Begriffe am Antworttext, bevor du aus ihnen eine Strategie ableitest. Ein Wort kann zugleich Produktname und gewöhnlicher Fachbegriff sein. Für eine faire Auswertung zählt die tatsächlich gemeinte Marke. Die Wettbewerberansicht hilft dabei, den Vergleich an ausgewählten Marken auszurichten.
Vereinbare die Liste vor dem ersten Vergleichszeitraum mit den Personen, die den Bericht nutzen. So vermeidest du, dass nachträglich ein starker Wettbewerber entfernt wird, nur weil der eigene Wert dann freundlicher aussieht. Entdeckst du später eine relevante neue Alternative, nimm sie begründet auf und dokumentiere den Beginn des erweiterten Vergleichs.

Wie berechne ich meinen Share of Voice?
Wenn du Share of Voice messen willst, lautet die Grundformel: gezählte Nennungen deiner Marke geteilt durch gezählte Nennungen aller Vergleichsmarken, multipliziert mit 100. Die entscheidende Ergänzung ist das Wort „gezählt“. Ein Tool kann eine Marke pro Antwort einmal berücksichtigen, einzelne Vorkommen zählen oder Wiederholungen begrenzen. Ergebnisse aus unterschiedlichen Methoden sind deshalb nicht ohne Weiteres vergleichbar. Schreibe die verwendete Regel neben die Zahl.
In der Wettbewerberansicht und der zugehörigen Score-Kategorie von FameScan werden je Marke und Antwort höchstens drei Nennungen berücksichtigt. Diese Werte werden für den jeweiligen Messlauf und Auswertungsbereich über seine auswertbaren Antworten addiert. Der Nenner ist die Summe für sämtliche erfassten Vergleichsmarken einschließlich deiner eigenen. Der berechnete Wert wird auf zwei Nachkommastellen gerundet. Diese Begrenzung verhindert, dass beliebig viele Wiederholungen in einer einzigen Antwort den Anteil dominieren.
Notiere für jeden Vergleich auch die verwendete Ansicht. Die separate Insights-Seite berechnet ihren Share of Voice aus der Zahl der Antworten mit einer Markennennung innerhalb ihrer begrenzten Markenliste. Darin können zusätzlich entdeckte Marken vorkommen. Dieser Wert ist deshalb nicht direkt mit dem hier erklärten Anteil der begrenzten Nennungen vergleichbar.
Markenfragen werden in der Sichtbarkeitsberechnung ausgeschlossen und für die Stimmungsanalyse beibehalten. Wenn eine Frage die eigene Marke bereits nennt, beantwortet sie eine andere Untersuchung als eine offene Kaufentscheidung. Fehlen insgesamt gezählte Nennungen, ist der Anteil nicht berechenbar. Das ist ein fehlender Wert und sollte nicht mit einem gemessenen Anteil von null Prozent gleichgesetzt werden.
Ein Beispiel mit vier Antworten
Das folgende Beispiel ist vollständig hypothetisch. Es beschreibt keine Kundenmessung und keine tatsächliche Antwort eines Anbieters. Wir betrachten vier auswertbare Antworten auf Fragen ohne vorgegebene eigene Marke. Zur Vergleichsgruppe gehören deine Marke A sowie die Marken B und C. In der ersten Antwort erscheint A fünfmal; für die Berechnung werden daraus drei Nennungen.
| Antwort | A: erkannt → gezählt | B: gezählt | C: gezählt |
|---|---|---|---|
| 1 | 5 → 3 | 1 | 0 |
| 2 | 1 → 1 | 2 | 1 |
| 3 | 0 → 0 | 1 | 2 |
| 4 | 0 → 0 | 0 | 0 |
| Summe | 4 | 4 | 3 |
Für B und C liegen alle erkannten Nennungen bereits innerhalb der Obergrenze. Der Nenner beträgt 4 + 4 + 3 = 11. Marke A erhält damit 4 ÷ 11 × 100 = 36,36 Prozent Share of Voice. Die Antwort ohne A, B oder C erhöht diesen Nenner nicht, gehört aber weiterhin zur Stichprobe der vier gültigen Antworten. Diese Unterscheidung verhindert einen häufigen Rechenfehler.
Die Nennungsrate von A beträgt dagegen zwei von vier Antworten, also 50 Prozent. Beide Ergebnisse sind korrekt, weil sie unterschiedliche Fragen beantworten. A kommt in der Hälfte der Antworten vor und erhält etwas mehr als ein Drittel der nach dieser Regel gezählten Nennungen. Weder 50 noch 36,36 Prozent beschreibt hier den Anteil aller KI-Nutzer, der A gesehen hat.
Bewahre deshalb auch im fertigen Bericht die beiden Grundzahlen auf. „Vier gezählte Nennungen aus insgesamt elf“ lässt sich prüfen; eine isolierte Prozentzahl verbirgt die Berechnung. Ergänze den Antwortumfang, damit niemand elf Nennungen als elf Antworten liest. Bei einer kleinen Stichprobe verdient der konkrete Wortlaut mehr Aufmerksamkeit als die zweite Nachkommastelle.
Eine fehlgeschlagene Abfrage ist außerdem keine gültige Antwort ohne Markennennung. Protokolliere Fehler getrennt, damit eine Lücke in der Erhebung nicht als ausbleibende Präsenz erscheint. Im Beispiel sind alle vier Antworten auswertbar; nur die vierte enthält keine der drei Vergleichsmarken. Diese Unterscheidung gehört neben die Formel in jede eigene Messvorlage.
Wenn sich der Nenner verändert
Erweitern wir das hypothetische Beispiel: In Antwort vier wurde zusätzlich Marke D viermal genannt. Sie gehörte bisher nicht zur Vergleichsgruppe. Wenn du D nun in die Berechnung aufnimmst, kommen nach derselben Obergrenze drei gezählte Nennungen hinzu. Der neue Nenner beträgt 14; A bleibt bei vier. Der Anteil von A sinkt auf 28,57 Prozent, obwohl sich keine einzige Antwort und keine eigene Nennung verändert hat.
Das ist eine Änderung der Vergleichsgruppe. Sie kann sachlich sinnvoll sein, sollte aber im Bericht als solche erkennbar bleiben. Beschrifte die bisherige und die erweiterte Auswertung getrennt und lege die jeweilige Markenliste dazu. Wenn du historische Daten nach einer neuen Regel neu auswertest, dokumentiere auch diesen Schritt. Dieser Vorschlag betrifft dein Messprotokoll und verspricht keine automatische historische Neuberechnung im Produkt.
Ein ähnlicher Effekt entsteht innerhalb einer gleichbleibenden Gruppe, wenn Wettbewerber häufiger genannt werden. Deine eigenen Nennungen können konstant bleiben, während dein Anteil sinkt. Umgekehrt kann er steigen, weil andere Marken seltener vorkommen. Prüfe deshalb zuerst Zähler und Nenner. Erst danach entscheidest du, ob du einen eigenen Fortschritt, einen stärkeren Wettbewerber oder lediglich eine veränderte Zusammensetzung untersuchst.
Wenn alle Marken zusammen null gezählte Nennungen haben, hilft kein Ersatzwert. Notiere „kein Anteil berechenbar“ und prüfe, ob die Antworten überhaupt konkrete Anbieter nennen. So bleibt eine mögliche inhaltliche Lücke sichtbar, ohne dass ein fehlender Messwert als Schlusslicht in einer Rangliste erscheint.

Was ist ein guter Share-of-Voice-Wert?
Eine allgemeingültige Prozentgrenze wäre irreführend. Ein Anteil unter drei eng verwandten Anbietern ist anders zu lesen als ein Anteil unter vielen Marken mit unterschiedlichen Angeboten. Auch die gewählten Fragen verändern die Ausgangslage. Ein Spezialanbieter kann bei einer konkreten Anforderung stark vertreten sein und bei allgemeinen Kategoriefragen kaum auftauchen. Beides kann zur tatsächlichen Positionierung passen.
Definiere Erfolg deshalb über eine relevante Lücke: Du möchtest bei einer bestimmten Kaufentscheidung überhaupt als passende Option vorkommen oder eine wiederkehrende falsche Einordnung korrigieren. Der relative Anteil zeigt dir anschließend, wie sich dieser Ausschnitt entwickelt. Lege deinen Ausgangswert anhand mehrerer vergleichbarer Durchläufe fest und bewahre die einzelnen Ergebnisse auf. Ein ungewöhnlicher Lauf sollte erkennbar bleiben, statt hinter einem einzigen Durchschnitt zu verschwinden.
Prüfe außerdem, wie die Marke genannt wird. Wiederholte Kritik kann den Nennungsanteil erhöhen, ohne deiner Positionierung zu helfen. Ein knapper, passender Hinweis kann wertvoller sein als ein langer Absatz, der deine Lösung für den Anwendungsfall ausschließt. Die Einordnung des Visibility Score erklärt die zusätzlichen Perspektiven. Nutze sie neben dem Anteil und lies die zugrunde liegenden Antworten.
Segmente vor Gesamtdurchschnitt lesen
Ein Gesamtwert kann Unterschiede zwischen Kundengruppen überdecken. Untersuche zunächst einen zusammenhängenden Anwendungsfall unter vergleichbaren Bedingungen: dieselbe Engine, dieselbe Sprache, derselbe Zielmarkt und ein stabiler Fragenkern. Erst dann ist ein Vergleich über Zeit verständlich. Wenn du im nächsten Zeitraum mehr allgemeine Fragen hinzufügst, kann sich der Gesamtanteil verschieben, obwohl sich bei den bisherigen Entscheidungsfragen wenig verändert hat.
Behalte bei einem Vergleich mehrerer Engines ihre unterschiedlichen Abrufwege im Blick. Eine API-Abfrage ist keine identische Wiederholung einer persönlichen Chatsitzung. Dokumentiere den verwendeten Zugang und bekannte Bedingungen; behandle Beobachtungen aus einer Benutzeroberfläche als eigene Datenreihe. Die Prompt- und Antwortansicht unterstützt die Prüfung der ausgewählten Fragen und ihrer Quellen. Die Interpretation beginnt beim konkreten Antworttext.
Verwechsle solche Stichproben auch nicht mit einem Bericht über tatsächlich ausgespielte Quellenlinks. Bing beschreibt AI Performance als Auswertung von Zitierungen auf unterstützten Oberflächen und grenzt diese ausdrücklich von Position und Bedeutung innerhalb einer Antwort ab. Dokumentation geprüft am 8. Oktober 2026. Nutze diese Daten als zusätzliche Perspektive auf deine Website, ohne ihre Zitierungen in den Nenner deines eigenen Markenvergleichs zu addieren.
Aus Befunden Entscheidungen machen
Ein niedriger Anteil ist noch kein Arbeitsauftrag. Lies zuerst relevante Antworten, in denen eine andere Marke als passende Lösung auftaucht. Welche Anforderung begründet die Auswahl? Welche Quelle wird dafür genannt? Prüfe danach, ob deine eigene öffentlich zugängliche Information diese Frage genau beantwortet. Die Lücke kann eine fehlende Funktionsbeschreibung, eine unklare Voraussetzung oder eine sachlich falsche Darstellung sein.
Ein hypothetischer Fall: Käufer fragen nach Freigaben für externe Kunden. Die Antwort nennt eine Alternative und beschreibt deren Ablauf; deine Seite spricht nur allgemein von Zusammenarbeit. Wenn dein Produkt tatsächlich Freigaben unterstützt, erkläre den echten Ablauf, die beteiligten Rollen und relevante Grenzen auf der passenden Seite. Unterstützt es diesen Bedarf nicht, ist die Frage kein sinnvoller Anlass für ein unbelegtes Leistungsversprechen.
Formuliere anschließend eine überprüfbare Arbeitshypothese: „Wir ergänzen die belegbaren Angaben zum Freigabeprozess und beobachten dieselben Fragen erneut.“ Halte Änderung, Zeitpunkt und erwartete Beobachtung in deinem Arbeitsdokument fest. Steigt der Anteil später, prüfe die Antworttexte und den Nenner erneut. Die zeitliche Reihenfolge allein belegt noch nicht, dass deine Änderung den Anstieg verursacht hat.
Das Action Center von FameScan liefert regelbasierte Empfehlungen mit zugehörigen Belegen. Du entscheidest, welche davon fachlich passen, und setzt die Änderungen an deinen Inhalten um. Die einmalige Discovery liefert einen Einstieg; für das Dashboard und weiterführende Empfehlungen brauchst du ein aktives Abonnement. Eine aktive Testphase dieses Abos zählt ebenfalls. So bleibt die Wahl des nächsten Schritts an einer überprüfbaren Beobachtung orientiert.
Für Google gelten weiterhin die üblichen technischen Voraussetzungen und hilfreiche, verlässliche Inhalte. Googles Dokumentation zu KI-Funktionen, geprüft am 8. Oktober 2026, verspricht auch bei erfüllten Voraussetzungen keine Aufnahme. Unsere GEO-Checkliste unterstützt die Umsetzung. Wähle eine begründete Änderung und prüfe sie wiederholt, statt jede Bewegung zum Anlass für einen kompletten Umbau zu machen.
Deine Vergleichsfragen untersuchen
Diagnose für deinen nächsten Bericht
Beende den Bericht mit einer Entscheidung, die jemand übernehmen kann. Die folgende Matrix verbindet typische Beobachtungen mit einer konkreten Prüfung. Sie ist eine redaktionelle Arbeitshilfe und keine automatische Produktdiagnose. Ergänze zu deinem Fall den Link zur Antwort, den verantwortlichen Menschen und den nächsten Prüftermin. Damit wird aus einem Monatswert ein nachvollziehbarer Arbeitsauftrag.
| Beobachtung | Zuerst prüfen | Mögliche Entscheidung |
|---|---|---|
| Anteil sinkt, eigene Nennungen bleiben gleich | Wettbewerbernennungen und Änderungen der Markenliste | Vergleich erklären, danach relevante Antworten lesen |
| Anteil steigt, Nennungsrate sinkt | Antwortumfang und Verteilung der Wiederholungen | Präsenz in fehlenden Antworten untersuchen |
| Viele Nennungen, unpassende Einordnung | Wortlaut und verwendete Quellen | Belegbare Produktinformationen präzisieren |
| Keine gezählten Nennungen | Ob gültige Antworten konkrete Anbieter nennen | Fehlenden Anteil kennzeichnen und Fragen prüfen |
Der nächste Bericht beginnt mit derselben Vergleichsgrundlage und der dokumentierten Änderung. Wenn du die Grundlage bewusst erweiterst, zeigst du den Übergang. So lässt sich jede Bewegung einordnen: als Veränderung der eigenen Präsenz, als Entwicklung der Wettbewerber oder als neue Fragestellung. Genau diese Unterscheidung macht den Anteil für Entscheidungen brauchbar.
Häufig gefragt
Was bedeutet AI Share of Voice?
Die Kennzahl beschreibt den Anteil einer Marke an den gezählten Markennennungen innerhalb einer festgelegten KI-Antwortstichprobe. Vergleichsmarken und Zählregel gehören zur Definition. Sie zeigt eine relative Präsenz im gewählten Messrahmen, keine allgemeine Reichweite und keinen Marktanteil.
Wie berechne ich meinen Share of Voice?
Teile die gezählten Nennungen deiner Marke durch die gezählten Nennungen aller festgelegten Vergleichsmarken einschließlich deiner eigenen und multipliziere mit 100. In FameScans Wettbewerberansicht zählt jede Marke höchstens dreimal je Antwort. Diese Regel gilt auch für die zugehörige Score-Kategorie; die Insights-Ansicht zählt anders. Ohne gezählte Nennungen gibt es keinen berechenbaren Anteil.
Was ist ein guter Share-of-Voice-Wert?
Ein sinnvoller Zielwert hängt von Fragen, Markenliste und Messbedingungen ab. Vergleiche einen stabilen Fragenkern über mehrere Zeiträume und prüfe die Entwicklung in wichtigen Kundensegmenten. Ein hoher Anteil in wenigen Antworten ist weniger aussagekräftig, als die Prozentzahl allein vermuten lässt.
Was bedeutet ein Share of Voice von 100 Prozent?
Alle nach deiner Regel gezählten Nennungen innerhalb der ausgewählten Vergleichsgruppe gehören zu deiner Marke. Das kann auch in einer sehr kleinen Stichprobe passieren. Es bedeutet weder, dass jede Antwort deine Marke nennt, noch dass alle KI-Nutzer oder der gesamte Markt erreicht wurden.
Was ist der Unterschied zwischen Share of Voice und Marktanteil?
Share of Voice bezieht sich hier auf gezählte Nennungen in ausgewählten KI-Antworten. Marktanteil braucht Marktdaten, etwa Umsätze oder verkaufte Einheiten in einem definierten Markt. Aus dem einen Wert lässt sich der andere nicht ableiten.
Was misst der Share of Voice?
In diesem Leitfaden misst er relative gezählte Markennennungen in ausgewählten KI-Antworten. Andere Kontexte verwenden den Begriff etwa für Werbung oder Medienberichte. Prüfe deshalb die Datenquelle und Zählregel. Für die Interpretation brauchst du zusätzlich die Zahl der Antworten und den Kontext der Nennungen.
Quellen & weiterführendes Wissen
Quellen geprüft am 8. Oktober 2026.